





Die bewegten Bilder, allersamt GIF-Animations-Beispiele, haben wir der Sammelleidenschaft von Manfred Finke, bauinfo.de zu verdanken
Wer die ersten Netz-Hürden genommen hat, und gesehen hat, wie lange manche Bilder brauchen, bis sie geladen sind, darf sich den Geheimnissen des WWW und der ihm zugrunde liegenden HTML-Sprache wagen.
Die Layout-Möglichkeiten auf WWW-Seiten sind bekanntlich begrenzt
- durch die Möglichkeiten der HTML-Sprache, mit der alle Seiten definiert sind,
- aber auch durch die immer noch meist sehr geringen Übertragungsgeschwindigkeiten (der sog. "Bandbreite", die bei Modems bei 9600, 144400 oder 28800 Bits pro Sekunde liegen, bei ISDN-Anschlüssen 64000 oder gar 128000 betragen können, an Hochschulen gerade von 2 Millionen auf 34 Millionen erhöht werden - bis irgendwann mal ATM-Geschwindigkeit von 155 Millionen BITS, sprich 20 Milionen Bytes oder 20 MB pro Sekunde übertragbar sein werden!),
- sowie dem Browser auf Empfängerseite, der oft leider nicht alles darstellen kann, was der Sender alles eingebaut hat
- Gerade bei Außenstehenden habe ich deshalb schon oft erlebt, das die Erwartungen an die Multimedia-Fähigkeit des WWW sehr viel höher sind, als zur Zeit vielerorts geboten (in Abwägung zur Übertragungszeit, die im Internet eben noch um einiges geringer ist als zum CD-Laufwerk mit 4, 6, 8facher Geschwindigkeit).
Die Grundelemente sind Text, der durch Steuerzeichen in sechs verschieden großen Überschriften, Normaltext und darauf basierend, mehreren separat definierbaren Über- oder Unter-Größen darstellbar ist, wobei all die Größenangaben relativ sind und vom "Leser" auf dessen Monitorgröße einstellbar ist (und insofern vom Erzeuger nicht kotrollierbar!) und Pixel-Grafiken (Vektor-Grafiken gehören leider immer noch nicht zum Standardrepertoire)
Zu den Neuerungen in der Layoutfähigkeit (und damit nicht von jedem Browser darstellbar), gehören strukturierende Elementen wie Tabellen (und damit auch mehrspaltig darstellbarer Text) und "Frames".
- Tabellen (die man in jeder Textverarbeitung und Tabellenkalkulation für selbstverständlich hält), gibt es seit der Netscape-Version 1.1 (und einige Browser weigern sich auch heute noch, Tabellen zu akzeptieren - Resultat ist eine zwar lückenlose inhaltliche, dafür aber im Layout oft "zerfledderte" Darstellung)
Hier zwei Beispiele
Dies ist eine Tabelle ohne Rahmen und ohne Inhalt
Dies ist eine Tabelle mit Rahmen und ohne Inhalt
Bei der Erzeugung derartiger Tabelle gibt es leider keine Import-Möglichkeit von Excel-Tabellen (nur über Zusatzprogramme
- oder Frames
Beispiele: siehe archinet, FH Darmstadt, etc.Elemente, die mehr der Optik dienen (mit der Gefahr langer Ladezeiten oder gar der Gefahr der Unlesbarkeit des Textes), wie
Zu den standardmäßigen Grafikdarstellungen gehören die Formate GIF und JPG, Weiterentwicklungen sind:
- Bilder in interlacter, in transparenter Form, Bilder mit definierter Größe, Bilder mit kleinem Vorab-Bild, Multimedia-Grafiken
- Video-Sequenzen im MPEG-Format (da AVI-files viel zu groß wären)
Spezialitäten wie
- VRML, die Virtual Reality Modelling Language (zur Zeit in Version 1, inzwischen steht Version 2 vor der Tür), ist in der Lage, CAD-Geometrien zu übertragen und auf Empfängerseite interaktiv beweg-, begeh-, drehbar zu machen. Man kann sogar das Licht in einer VRML-Szene an und ausklipsen und vielerlei mehr (demnächst auch Oberflächenstrukturen vergeben).
Ein WWW-Kurs kann vielleicht einen ersten Vorgeschmack geben.- Quicktime
dient, ähnlich wie MPEG dazu, Video-Sequenzen mit geringem Datenvolumen zu erzeugen und im Internet verfügbar zu machen, ein äußerst interessanter Ableger davon, QuicktimeVR,ermöglicht interaktive Panoramadarstellungen, basierend auf eingescannten Fotos oder auf CAD-Daten,
- Shockwave
- oder gar Audio-Dateien im Internet-üblichen au-Format
- und nicht zuletzt Java