Wenn man dieses Online-Magazin artgerecht weiterentwickelt, so sollte man nicht nur bekannte Darstellungsformen der Papiermedien nachahmen, sondern die Möglichkeiten des neuen Mediums ausreizen. Dazu gehört die Fähigkeit zu permanenter Aktualität.

Beispiel: in konventionellen Architektur-Magazinen ist es nur üblich, "fertige" Bauten zu publizieren. Was aber ist
mit Objekten, die gerade im Bau sind? Die Foster-Commerzbank in Frankfurt beispielsweise, das neue "Stadt-Tor von
Düsseldorf, das RWE-Hochhaus in Essen, das boomende Berlin etc.
Es gibt doch nichts Interessanteres, als mit dem Helm richtiger Farbe als Detail-Spion über fremde Baustellen zu
pirschen - wenn die Dinger fertig sind, sind viele Detail-Punkte kaschiert oder einfach unzugänglich!
Nur muß man erst mal wissen, wo welche Baustelle gerade wie weit ist.
Das wäre doch genau das richtige für Online-Kameras, die bisher nur Kaffeemaschinen, Schreibtische und
Verkehrskreuzungen beobachten . . . .
Also, liebe Archinet-"Rezipienten" ("LeserInnen" sagt man angeblich nicht mehr im Online-Space): installiert euch eine Kamera auf dem Hausdach, wie die Firma Timeline in Berlin, die die Welt mit den neuesten Panorama-Aufnahmen des Potsdamer Platzes beglückt, oder schickt uns die neuesten Baustellen-Reports (möglichst mit Bildern!).