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| Natürlich freut es uns, wenn wir emails unserer Leser bekommen, gerne hätten wir
auch ein kleines Zählwerk, nur haben wir uns davon überzeugen lassen, daß
dessen Verläßlichkeit zu wünschen übrig läßt (wegen der dummen Proxies!) Dafür haben wir einige positive Resonanz der professionellen Online-Macher, allen
voran denen des SPIEGEL, denen nicht besseres einfiel, als uns sechs Wochen
lang in Ihrer TopTen-Liste zu führen.
harald.gatermann 1.4.96
Inzwischen haben auch die konventionellen Zeitschriften das Netz entdeckt. So
konnte sich die Archinet-Redaktion allein im ersten Halbjahr 1996 über den
Besuch von Delegationen aus vier Verlagshäusern, mehreren Firmen und
Institutionen und eines Berufsverbandes erfreuen sowie etliche Anfragen weiterer
Interessenten beantworten, die offensichtlich die persönliche Skepsis-Schwelle
überwunden haben und zu den 97% der Firmen gehören wollen, die im Jahr 2000,
so eine Prognose, im Netz als Anbieter aktiv sein werden.
Hier einige Resonanzen aus Druckwerken:
- Deutsches Architektenblatt 11/95: "Architektur Online"
- Bauwelt : Archinet im Netz
- Computer Spezial
- Heinze Verlag
- Leonardo Online
- ARCH+ 132, Juni 96, S. 86-98 "Architektur Online"
- DBZ 11/96, S. 206 Jürgen Paul: "BauNetz - der Online-Dienst der
Baubranche"
- Baumeister 11/96, S.7 Enrico Santifaller: "Still under construction -
Architekten online"
. . . und natürlich zeigt auch die Anzahl der LINKs von anderen Internet-SITEs
den Bekanntheitsgrad und die Qualitätseinschätzung anderer Insider. Wobei sich
archinet weiterhin als Impulsgeber in Bezug auf neue Ideen und Konzepte versteht
und aus Personalgründen mit Sicherheit weniger an Tiefe bieten kann als dies
große Verlage können, wenn sie sich ernsthaft des neuen Mediums annehmen.
Die Entwicklung von archinet und anderen im vergangenen Jahr zeigt jedoch
erschreckend, wie schwer sich viele Leute (potentielle Nutzer, aber auch
potentielle Anbieter) mit dem neuen Medium tun, wie groß die Gewöhnung an
konventionelle Informationsmedien "aus Holz und Hader" ist, wie kleinlich man sich
an den momentan sicher unzulänglichen Netzgeschwindigkeiten reibt und wie
wenig Phantasie man aufzubringen bereit ist, um sich vorzustellen, in wievielen
Bereichen die neue Form der Online-Kommunikation und des
Online-Informationstransfers gewohnte Arbeitsroutinen durch mehr Effektivität und
Qualität verändern kann.
harald.gatermann 8.11.96
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