Eine Terrasse ist das Herzstück des Außenbereichs. Es ist ein Lieblingsplatz. Ein Ort zum Genießen, Entspannen und Zusammensein. Die Realisierung scheitert oft an der Verfügbarkeit von Fachkräften, und häufig ist das Budget knapp. In diesem Fall schlägt die Stunde der Hobbyhandwerker.
Eine Terrasse zu bauen, ist tatsächlich auch mit normalem handwerklichem Geschick machbar. Entscheidend für das Endergebnis sind die Planung und die Auswahl des Materials. Immer häufiger fällt die Wahl auf WPC. Es handelt sich dabei um eine Mischung aus Holzfasern und Kunststoff. Die Pluspunkte liegen in der Handhabung, der Optik und der langen Lebensdauer.
Die richtige Materialauswahl
Klassische Terrassenbeläge sind Holz, Fliesen oder Stein. Alle Materialien haben ihre Vor- und Nachteile. Zusätzlich gibt es WPC-Dielen in unterschiedlichen Ausführungen. Es gibt massive und Hohlkammer-Varianten, verschiedene Breiten, Farben und Oberflächenstrukturen. Massivdielen sind besonders stabil und langlebig. Hohlkammerdielen sind leichter und oft günstiger. Auch die Farbwahl will bedacht sein: Helle Töne wirken freundlich und heizen weniger auf, dunklere Farben betonen die Eleganz und setzen moderne Akzente. Wer sich unsicher ist, profitiert von Musterdielen, die viele Händler anbieten.
Standort und Größe
Bevor die erste Diele verlegt wird, sollte überlegt werden, wo die Terrasse entstehen soll. Südseiten sind ganztägig sonnenverwöhnt, während Westlagen zum abendlichen Zusammensitzen einladen. Auch die Größe ist entscheidend: Eine kleine Sitzecke hat andere Maße als eine Terrasse, auf der Esstisch, Grill und Liegen stehen sollen. Eine vorausschauende Planung und eine offene Kommunikation sind die Basis für eine wunschgerechte Umsetzung.
Unterkonstruktion und Aufbau
Eine WPC-Terrasse lässt sich individuell anpassen. Unterschiedliche Verlegearten – längs, quer oder diagonal – schaffen abwechslungsreiche Muster. Mit passenden Abschlussleisten wirkt die Terrasse sauber eingefasst. Auch die Kombination von WPC mit Naturstein oder Glasgeländern eröffnet spannende Gestaltungsideen. So entsteht ein Außenbereich, der sowohl funktional als auch ästhetisch überzeugt. Aufwendig ist die Unterkonstruktion, die eben sein muss. Darin unterscheidet sich WPC nicht von Holz oder anderen Materialien.
Pflege und Nutzung
Ein großer Vorteil von WPC ist die einfache Pflege. Während Holzdielen regelmäßig geölt oder gestrichen werden müssen, genügt bei WPC das Reinigen mit Wasser und einer Bürste. Wer gerne barfuß läuft oder mit Kindern auf der Terrasse spielt, profitiert von der splitterfreien Oberfläche. WPC hat eine softe Haptik, die man bei Pflastersteinen oder Fliesen vermisst. Außerdem wird WPC nicht so schnell rutschig.
Langlebigkeit und Wertsteigerung
Eine gut geplante WPC-Terrasse ist eine langfristige Investition. Das Material ist beständig gegen Witterung, Fäulnis durch Pilze oder andere Schädlinge. Diese Faktoren bereiten Holz oft Probleme. Viele Hersteller geben Garantien von bis zu 25 Jahren. Damit steigert die Terrasse den Wohnkomfort und lässt die Immobilie wertiger erscheinen. Wer jetzt eine Terrasse plant und baut, kann die nächsten Jahre einfach nur entspannen.
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